CityRain hilft dir Panikattacken zu eliminieren und angstfrei zu leben!

Hi! Auf meinem Blog geht es darum, wie man Angststörungen aller Art lindern kann – bin aber KEIN ARZT, alles nur meine Meinung!

Worum handelt es sich bei Panikattacken überhaupt? Symptomatik?

Panikanfälle Ameisen Bild

Was sind Panikattacken und was sind die Symptome?

Eine Panikattacke ist eine Phase, in der sich der betroffene Mensch oft ohne Grund sehr ängstlich und in Gefahr fühlt. Eine Panikattacke besteht aus einer Attacke, die sich aus psychischen und physischen Problemen zusammen setzt, und einen „Kampf oder Flucht“ Mechanismus in Gang setzt. Während einer Panikattacke fühlt sich der betroffene Mensch von der Realität entfernt und hat entweder Angst vor seinem eigenen Tod, davor zu versagen, oder befürchtet verrückt zu werden.

Panikattacken werden so gut wie immer auch von physischen Symptomen begleitet, da der Körper unter Stress u.a. mehr Adrenalin ausschüttet. Diese Symptome können u.a. die folgenden sein:

  • rasendes Herz
  • hoher Blutdruck
  • Schwitzen
  • Zittern
  • Schmerzen in der Brust
  • Atemnot
  • Erstickungsgefühl
  • Verkrampfte Muskeln

(Quelle)

Panikattacken können selbst dann aus heiterem Himmel auftreten, wenn der betroffene Mensch vollkommen ruhig und entspannt ist. Panikattacken können glücklicherweise recht gut behandelt werden. Einige Menschen können sie auch alleine in den Griff bekommen. Falls man jedoch bemerkt, dass man den Panikattacken nicht alleine Herr werden kann, dann sollte man professionelle Hilfe aufsuchen, da Panikattacken sich nach einiger Zeit in ernsthafte Panikstörungen verwandeln können.

Wer ist normalerweise von Panikattacken betroffen?

Menschen jeden Alters können von Panikattacken betroffen werden. Es wird angenommen, dass jeder achte Mensch irgendwann in seinem Leben einmal von Panikattacken heimgesucht wird. Das Problem ist also geläufiger als viele Menschen annehmen.

Was sind die Ursachen für Panikattacken?

Die genauen Ursachen von Panikattacken und anderen Panikstörungen sind weitgehend unklar, aber die Tendenz zu Panikattacken scheint in Familien zu liegen. Falls also ein Verwandter unter Panikattacken leidet, dann ist es wahrscheinlich, dass auch andere Mitglieder in der Familie irgendwann eine Panikstörung entwickeln.

Es gibt auch eine Verbindung zu lebensverändernden Situationen, wenn man Panikattacken untersucht. Umstellungen wie von der Schule in die Uni gehen, der Einstieg in die Arbeitswelt, die Heirat, ein Baby, enormer Stress (wie z.B. der Verlust eines geliebten Menschen), Scheidung oder Arbeitslosigkeit können alle ein Faktor sein, der zum Auftritt von Panikattacken führen kann.

Medizinische Ursachen für Panikattacken

Panikattacken können jedoch auch durch medizinische Konditionen hervor gerufen werden. Es ist also wichtig, dass man einen Arzt aufsucht, wenn die Panikattacken anhalten, damit man die folgenden Dinge entweder ausschließen oder diagnostizieren kann:

  • Mitralklappenprolapssyndrom (bei diesem Syndrom schließt sich eine der Mitralklappen nicht korrekt)
  • Hyperthyroidismus (überaktive Schilddrüse)
  • Unterzuckerung (niedriger Blutzuckerspiegel)
  • Verwendung von Stimulierungssubstanzen (Amphetamine, Kokain, etc.)
  • Entzugserscheinungen nach dem Absetzen von Medikamenten

Wie kann man Panikattacken erfolgreich behandeln?

Es gibt verschiedene Methoden, um mit ernsthafteren Panikattacken zurecht zu kommen und diese erfolgreich mit professioneller Hilfe zu behandeln.

  • Kognitive Verhaltenstherapie: Die kognitive Verhaltenstherapie wird allgemein als die effektivste Methode zur Behandlung von Panikattacken und Panikstörungen angesehen. Diese Art der Therapie konzentriert sich auf die Verhaltens- und Denkmuster, die Panikattacken auslösen und verstärken.
  • Konfrontationstherapie: Die Konfrontationstherapie konfrontiert den betroffenen Menschen in einer sicheren und kontrollierten Umgebung mit den Dingen, die eine Panikattacke auslösen. Der Betroffene lernt in dieser Umgebung mit Hilfe seines Therapeuten dann, wie er mit dem verschiedenen Auslösern umgehen kann und wie man wieder Kontrolle über seine eigenen Gefühle erhält. Es werden dabei auch verschiedene Atemübungen erlernt, die man anwenden kann, wenn man unter einer Panikattacke leidet.
  • Medikamente gegen Panikattacken: Besonders schlimme Fälle von Panikattacken können auch mit verschiedenen Medikamenten behandelt werden, allerdings sind diese keine dauerhafte Lösung, da sie der Ursache des Problems nicht auf den Grund gehen. Medikamente können jedoch bei starken Panikattacken dabei helfen, dass der Betroffene die Panikattacken besser kontrollieren kann und nach und nach dann auch ohne Medikamente wieder ein normales Leben führen kann. Medikamente, die gegen Panikattacken verwendet werden, sind Antidepressiva und/oder Benzodiazepine.
  • Selbsthilfe: es ist IMMER sehr hilfreich, sich selbst zu informieren. Mit der berühmteste Autor auf diesem Gebiet ist Barry Joe McDonagh, der das Programm Weg Mit Der Panik ins Leben gerufen hat und welches bereits tausenden von Menschen geholfen hat, ihre Panikattacken und Ängste zu überwinden. Lesen Sie hier mehr darüber: Erfahrungen mit “Weg mit der Panik” Barry Mcdonagh
  • hier ist, wie Menschen damit umgehen, ein Video:

Tipps gegen Panikattacken

Wer nur unter milden Panikattacken leidet, nur selten Panikattacken erfährt oder wer gerne auch selbst ohne professionelle Hilfe Wege finden möchte, um mit der Panik besser zurecht zu kommen, sollte sich die folgenden Tipps gegen Panikattacken durchlesen:

  • Die Panik verstehen: Wenn man mehr über Panik lernt und dieses Problem besser versteht, dann ist dies bereits ein sehr großer Schritt zur Verbesserung, denn wenn man seinen „Gegner“ gut kennt, dann hat man vor ihm auch nicht mehr allzu viel Angst.Wenn man die Panik und was während einer Panikattacke geschieht besser versteht, dann lernt man, dass die ganzen Gefühle normal sind und man keineswegs auf dem Weg in die Klappmühle ist.
  • Rauchen und Kaffee vermeiden: Menschen, die zu Panikattacken neigen, sollten auf Stimulatoren wie Kaffee und Zigaretten verzichten, da diese die Wahrscheinlichkeit, das eine Panikattacke auftritt, erhöhen. Man sollte auch vorsichtig sein, wenn es um die Medikamente mit Stimulatoren geht (z.B. Diätpillen oder Erkältungsmedizin)
  • Den Atem kontrollieren: Wenn man während einer Panikattacke verschiedene Atemtechniken verwenden kann, dann hilft dies sehr dabei die Panikattacke unter Kontrolle zu bringen.
  • Entspannungstechniken erlernen: Wenn ein Mensch, der unter Panikattacken und Panikstörungen leidet, verschiedene Entspannungstechniken gut beherrscht, dann kann er diese während einer Panikattacke anwenden, um sich wieder zu entspannen.

Für die Verwandten und Partner der Betroffenen: es ist sehr wichtig, dem Mensch, der eine Panikattacke durchmacht, zu helfen. Am besten können Sie helfen, indem Sie einfach für den Menschen da sind und es ihm so mitteilen. Machen Sie nicht den Fehler, den Betroffenen sich noch schlechter fühlen zu lassen, indem Sie ihn mit Klischees bombardieren. Sagen Sie einfach stattdessen “Ich bin für dich da. Wenn ich dir irgendwie helfen kann, sag mir und ich helfe.”

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